Teneriffa Reiseführer

Entdecke Teneriffa: Strände, Natur und Erlebnisse auf den Kanarischen Inseln

Ist Teneriffa teuer? Kosten & Budget-Tipps für den Urlaub

Teneriffa gilt nicht als ausgesprochen teures Reiseziel, aber die Insel ist auch längst kein klassisches Billigurlaubsziel mehr. Vor allem in Costa Adeje, Playa de las Américas und an einigen besonders gefragten Küstenabschnitten können Hotels, Restaurants und Mietwagen in der Hauptsaison deutlich ins Geld gehen. Gleichzeitig lässt sich auf Teneriffa erstaunlich günstig reisen, wenn man bei Unterkunft, Verpflegung und Mobilität die richtigen Entscheidungen trifft.

Der entscheidende Punkt: Die Kosten auf Teneriffa unterscheiden sich stark nach Region und Reisestil. Ein Abendessen direkt an der Playa del Duque kann ein Mehrfaches dessen kosten, was man in einer einfachen Guachinche im Norden bezahlt. Ein Apartment in Puerto de la Cruz ist häufig günstiger als ein vergleichbares Objekt in Costa Adeje. Und wer mit TITSA-Bussen unterwegs ist, gibt wesentlich weniger aus als jemand, der für zwei Wochen einen Mietwagen bucht.

Für einen realistischen Urlaub sollte man grob mit 60 bis 100 Euro pro Person und Tag bei sparsamer Reiseweise, etwa 100 bis 180 Euro bei mittlerem Komfort und deutlich mehr bei hochwertigen Hotels, Restaurants und Aktivitäten rechnen. Flugkosten sind dabei nicht berücksichtigt.

Was kostet eine Unterkunft auf Teneriffa?

Die Unterkunft ist normalerweise der größte Kostenpunkt. Besonders deutlich werden die Unterschiede zwischen dem touristisch stark entwickelten Süden und Städten beziehungsweise Ferienorten im Norden.

Costa Adeje und Playa de las Américas: komfortabel, aber teuer

Das Schild des Hotel Riu Palace Tenerife steht vor Palmen, Lavasteinen und der Promenade an der Küste.

Costa Adeje gehört zu den teuersten Ferienregionen Teneriffas. Besonders rund um Playa del Duque, La Caleta und Fañabé dominieren hochwertige Hotels und moderne Ferienanlagen.

Für ein ordentliches Doppelzimmer sind je nach Saison ungefähr 120 bis 220 Euro pro Nacht realistisch. Vier- und Fünf-Sterne-Hotels können problemlos 200 bis 400 Euro oder mehr kosten. Rund um Weihnachten, Silvester und während stark nachgefragter Ferienwochen steigen die Preise zusätzlich.

Etwas günstiger wird es Richtung Los Cristianos oder in weniger exklusiven Bereichen von Playa de las Américas. Wer hauptsächlich Strand, Restaurants und touristische Infrastruktur sucht, kann dort ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis finden.

Puerto de la Cruz: oft günstiger

Im Norden ist die Situation anders. Puerto de la Cruz verfügt über eine große Zahl älterer Hotels und Apartmentanlagen. Dadurch findet man häufiger Doppelzimmer im Bereich von 70 bis 130 Euro pro Nacht.

Der Nachteil gegenüber Costa Adeje ist das wechselhaftere Wetter, besonders im Winter. Wer allerdings nicht ausschließlich wegen eines klassischen Strandurlaubs nach Teneriffa kommt, bekommt hier häufig mehr Unterkunft fürs Geld.

Auch die Umgebung ist interessant: La Orotava, das Orotava-Tal, der Teide und die Nordküste sind schnell erreichbar.

Santa Cruz und La Laguna

Wer keinen typischen Resorturlaub benötigt, sollte auch Santa Cruz de Tenerife oder San Cristóbal de La Laguna prüfen. Hotels sind hier stärker auf Geschäftsreisende und Individualtouristen ausgerichtet.

Ein ordentliches Stadthotel kostet häufig ungefähr 70 bis 120 Euro pro Nacht. An Wochenenden können sich interessante Angebote ergeben.

Santa Cruz eignet sich besonders, wenn man ohne Mietwagen reist. Busse fahren von hier in fast alle wichtigen Teile der Insel, und der Stadtstrand Las Teresitas ist mit dem Linienbus erreichbar.

Essen gehen: Von der Guachinche bis zum Restaurant am Meer

Bei Restaurants kann Teneriffa sowohl günstig als auch überraschend teuer sein.

Ein einfaches Mittagessen in einem lokalen Restaurant bekommt man teilweise für 10 bis 15 Euro pro Person. In touristischen Küstenorten sollte man eher mit 15 bis 25 Euro für ein normales Hauptgericht samt Getränk rechnen.

Für ein Abendessen mit Vorspeise, Hauptgericht, Getränken und eventuell Dessert sind 25 bis 45 Euro pro Person ein vernünftiger Richtwert. In gehobenen Restaurants in La Caleta oder rund um Playa del Duque kann die Rechnung schnell auf 60, 80 oder über 100 Euro pro Person steigen.

Guachinches sind interessant – aber nicht automatisch spottbillig

Eine Besonderheit Teneriffas sind die Guachinches. Viele befinden sich im Norden, beispielsweise rund um La Matanza, La Victoria, Santa Úrsula und La Orotava.

Typische Gerichte sind gegrilltes Fleisch, Garbanzas, Croquetas, Papas arrugadas mit Mojo und lokale Weine. Bei einfachen Lokalen kann eine Mahlzeit inklusive Getränk ungefähr 15 bis 25 Euro pro Person kosten.

Allerdings sollte man nicht davon ausgehen, dass jedes Restaurant mit rustikaler Einrichtung automatisch ein authentischer und günstiger Guachinche ist. Gerade in touristisch bekannten Gegenden wird der Begriff inzwischen recht großzügig verwendet.

Wer mehrere Tage im Norden verbringt und ein Auto hat, findet abseits der Küste meistens die interessantesten Möglichkeiten.

Supermärkte: Selbstversorgung spart viel Geld

Bei einem längeren Aufenthalt kann eine Ferienwohnung mit Küche das Reisebudget erheblich reduzieren.

Auf Teneriffa gibt es unter anderem Mercadona, Lidl, Aldi, HiperDino und verschiedene kleinere Supermärkte. In touristischen Mini-Märkten direkt an Strandpromenaden zahlt man häufig deutlich mehr.

Für einfache Lebensmittel kann man ungefähr mit folgenden Größenordnungen rechnen:

Wer Frühstück und einige Abendessen selbst zubereitet, kann mit 40 bis 70 Euro pro Woche und Person für einen einfachen Einkauf auskommen. Bei viel Fleisch, Fisch, Käse, Fertiggerichten oder Markenprodukten wird es entsprechend mehr.

Ein praktischer Fehler besteht darin, den gesamten Einkauf in kleinen Supermärkten in Costa Adeje oder Playa de las Américas zu erledigen. Schon ein größerer HiperDino, Mercadona oder Lidl einige Kilometer entfernt kann bei einem Wocheneinkauf einen spürbaren Unterschied machen.

Was kostet ein Mietwagen auf Teneriffa?

Ein Mietwagen ist auf Teneriffa besonders praktisch, wenn man Anaga, Masca, Teno, den Teide-Nationalpark und kleinere Orte erkunden möchte.

Die Preise schwanken allerdings stark. In ruhigen Zeiten kann ein Kleinwagen ungefähr 20 bis 35 Euro pro Tag kosten. Bei hoher Nachfrage sind 40 bis 70 Euro oder mehr möglich.

Bekannte kanarische Anbieter sind beispielsweise Cicar und AutoReisen. Daneben sind internationale Vermieter an den Flughäfen Tenerife Sur und Tenerife Norte vertreten.

Bei Preisvergleichen sollte man nicht nur auf den zunächst angezeigten Tagespreis schauen. Versicherung, Selbstbeteiligung, Tankregelung, Zusatzfahrer und Kaution können einen vermeintlich günstigen Tarif deutlich verteuern.

Für eine Woche ist ein realistisches Budget von ungefähr 180 bis 350 Euro sinnvoll, wobei Spitzenzeiten wesentlich teurer sein können.

Braucht man überhaupt ein Auto?

Nicht unbedingt.

Wer beispielsweise in Puerto de la Cruz, Santa Cruz oder Los Cristianos wohnt und hauptsächlich bekannte Orte besuchen möchte, kann viel mit den grünen Bussen von TITSA erreichen.

Das Busnetz ist für eine Ferieninsel ausgesprochen umfangreich. Von Santa Cruz kommt man beispielsweise problemlos nach La Laguna, Puerto de la Cruz und in verschiedene Orte im Anaga-Gebirge. Zwischen Santa Cruz und dem Süden bestehen schnelle Verbindungen über die TF-1.

Für zwei Personen kann eine Kombination aus Bus + gelegentlichem Mietwagen wirtschaftlicher sein als ein Auto für den gesamten Urlaub.

Eine sinnvolle Variante für zehn Urlaubstage ist beispielsweise: sieben Tage öffentliche Verkehrsmittel und drei Tage Mietwagen für Teide, Masca und abgelegenere Teile der Insel.

Benzin und Autofahren

Kraftstoff ist auf den Kanaren normalerweise günstiger als auf dem spanischen Festland und in vielen anderen westeuropäischen Ländern. Grund dafür ist unter anderem das besondere Steuersystem der Kanarischen Inseln.

Die tatsächlichen Tankstellenpreise ändern sich laufend, weshalb man vor Ort vergleichen sollte.

Für typische Urlaubsausflüge sind die Entfernungen überschaubar. Von Santa Cruz nach Costa Adeje sind es etwa 80 Kilometer, während eine komplette Inselrunde aufgrund der Straßenführung erheblich länger dauert.

Wichtiger als der reine Benzinpreis ist häufig die Parkplatzsituation. In Santa Cruz, Puerto de la Cruz und stark besuchten Küstenorten können kostenlose Stellplätze knapp werden. Hotelparkplätze oder öffentliche Parkhäuser können zusätzliche Kosten verursachen.

Kaffee, Bier und kleine Ausgaben

Kleine tägliche Ausgaben werden beim Reisebudget häufig unterschätzt.

Ein Café solo oder Cortado kostet in einem normalen lokalen Café häufig ungefähr 1,20 bis 2 Euro. In touristischen Lagen und Hotelbars kann es deutlich mehr sein.

Für ein Bier sollte man etwa 1,50 bis 3 Euro in einfachen Bars und ungefähr 3 bis 5 Euro in touristischen Restaurants einkalkulieren.

Ein Bocadillo kostet oft etwa 3 bis 6 Euro. Für ein einfaches Frühstück mit Kaffee und belegtem Brot reichen außerhalb der klassischen Touristenmeilen häufig 4 bis 7 Euro.

Gerade hier lohnt sich der Vergleich zwischen den Regionen: Eine Bar in einem Wohnviertel von Santa Cruz oder La Laguna kalkuliert anders als ein Lokal direkt an der Strandpromenade von Playa de las Américas.

Strände: Einer der größten Sparvorteile Teneriffas

Aussicht auf die geschwungene Bucht von Las Teresitas mit goldenem Sand, Wellenbrechern und dem Ort San Andrés.

Für die Strände selbst muss man normalerweise keinen Eintritt bezahlen. Playa de Las Teresitas, Playa de Las Vistas, Playa del Camisón, Playa de La Tejita oder Playa Jardín können ohne Eintritt besucht werden.

Kosten entstehen eher durch Liegen, Sonnenschirme, Parkplätze sowie Essen und Getränke.

Wer Handtuch, Wasser und Verpflegung selbst mitbringt, kann problemlos einen kompletten Strandtag für wenige Euro verbringen.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu Reisezielen, an denen private Beachclubs große Teile attraktiver Küstenabschnitte dominieren.

Teide: günstig oder teuer – je nach Planung

Der Teide-Nationalpark selbst lässt sich grundsätzlich mit sehr kleinem Budget erleben. Schon die Fahrt durch die Caldera und Stopps an Aussichtspunkten wie den Roques de García gehören zu den eindrucksvollsten Erlebnissen der Insel.

Kosten entstehen insbesondere bei der Seilbahn und organisierten Touren.

Wer mit dem Mietwagen kommt und lediglich die Landschaft, Wanderwege und Aussichtspunkte erkundet, hat außer den Fahrzeugkosten kaum zusätzliche Ausgaben. Eine organisierte Tour mit Transport und weiteren Leistungen kann dagegen 40 bis über 100 Euro pro Person kosten.

Bei der Teide-Seilbahn sollte man aktuelle Preise und verfügbare Zeitfenster direkt beim Betreiber prüfen, da sich Tarife und Zugangsregeln ändern können.

Whale Watching und andere Ausflüge

Wal- und Delfinbeobachtungen gehören zu den beliebtesten kostenpflichtigen Aktivitäten auf Teneriffa. Viele Boote starten in Puerto Colón in Costa Adeje sowie in Los Cristianos.

Für einfachere Touren sollte man ungefähr 25 bis 45 Euro pro Person einplanen. Längere Fahrten auf kleineren Booten oder Katamaranen können 50 bis 80 Euro oder mehr kosten.

Auch hier ist der billigste Anbieter nicht automatisch die beste Wahl. Gruppengröße, Dauer, Bootstyp und Umgang mit den Tieren unterscheiden sich erheblich.

Andere typische Ausgaben sind:

Wer täglich eine organisierte Aktivität bucht, kann deshalb schnell mehr für Ausflüge als für die Unterkunft ausgeben.

Nord oder Süd: Wo ist Teneriffa günstiger?

Für preisbewusste Reisende ist der Norden meistens interessanter.

Puerto de la Cruz, La Orotava, Santa Úrsula oder La Laguna bieten häufig günstigere Unterkünfte und mehr Restaurants, die sich nicht ausschließlich an Urlauber richten.

Der Süden hat dafür einen anderen Vorteil: Das Wetter ist besonders im Winter verlässlicher. Wer im Januar eine Woche Sonne und Strand sucht, spart wenig, wenn er eine billige Unterkunft im Norden bucht und anschließend jeden zweiten Tag in den Süden fährt.

Eine gute Zwischenlösung können Orte außerhalb der teuersten Ferienzentren sein. Auch El Médano ist interessant, insbesondere für Reisende, die Wassersport und eine weniger klassische Resortatmosphäre bevorzugen.

Wie teuer ist eine Woche Teneriffa?

Für eine Person bei sieben Übernachtungen kann eine grobe Kalkulation – ohne Flug – so aussehen.

Sparsamer Urlaub

Unterkunft im einfachen Apartment oder günstigen Hotel: 350–500 Euro

Lebensmittel und günstige Restaurants: 150–200 Euro

Busse und lokale Fahrten: 30–50 Euro

Ein bis zwei kostenpflichtige Aktivitäten: 50–100 Euro

Gesamt: etwa 580 bis 850 Euro pro Person

Zu zweit wird es pro Person häufig günstiger, weil Unterkunft und Mietwagen geteilt werden.

Urlaub mit mittlerem Budget

Gutes Hotel oder Apartment: 600–900 Euro pro Person

Restaurants und Verpflegung: 250–350 Euro

Mietwagen beziehungsweise Kombination aus Auto und Bus: 100–200 Euro

Ausflüge und Aktivitäten: 100–200 Euro

Gesamt: ungefähr 1.050 bis 1.650 Euro pro Person

Komfortabler Urlaub

Bei einem guten Vier- oder Fünf-Sterne-Hotel in Costa Adeje, täglichem Restaurantbesuch, Mietwagen und mehreren Aktivitäten sind 1.800 bis 3.000 Euro pro Person und Woche keineswegs ungewöhnlich.

Nach oben gibt es rund um Playa del Duque und La Caleta praktisch keine sinnvolle Budgetgrenze.

Wo kann man auf Teneriffa am einfachsten sparen?

Am meisten spart man nicht beim Kaffee für 1,50 Euro, sondern bei den drei großen Positionen Unterkunft, Mietwagen und Restaurants.

Wer flexibel ist, sollte zuerst die Unterkunftspreise in verschiedenen Regionen vergleichen. Eine Woche Puerto de la Cruz kann mehrere hundert Euro günstiger sein als eine vergleichbare Woche in Costa Adeje.

Beim Auto lohnt sich die Frage, ob man es tatsächlich sieben oder zehn Tage benötigt. Für einen Strandurlaub in Los Cristianos ist ein Mietwagen oft überflüssig. Für eine Unterkunft in einem abgelegenen Dorf im Norden kann er dagegen fast unverzichtbar sein.

Auch beim Essen bringt eine Mischung das beste Verhältnis zwischen Genuss und Kosten: morgens im Apartment frühstücken, mittags ein Bocadillo oder Tagesgericht und abends gezielt ein gutes Restaurant oder einen Guachinche besuchen.

Was man beim Sparen besser vermeiden sollte

Ein extrem günstiges Hotel weit entfernt vom eigentlichen Urlaubsziel kann am Ende teuer werden. Wer jeden Tag 60 oder 80 Kilometer fahren muss, verliert nicht nur Geld für Auto und Kraftstoff, sondern auch viel Zeit.

Ähnlich problematisch sind die billigsten Mietwagenangebote, wenn wichtige Versicherungsleistungen fehlen oder hohe Zusatzgebühren anfallen.

Bei Restaurants sollte man besonders in touristischen Gebieten die Speisekarte und Preise ansehen, bevor man sich setzt. Restaurants direkt an einer Promenade bezahlen ihre Lage mit – und geben diese Kosten an die Gäste weiter.

Und bei Ausflügen lohnt es sich zu prüfen, was tatsächlich organisiert werden muss. Einen Besuch der Roques de García, einen Spaziergang durch La Laguna oder einen Strandtag an der Playa de Las Teresitas kann man problemlos selbst planen.

Teneriffa im Vergleich: teuer oder günstig?

Verglichen mit vielen beliebten Urlaubszielen in Westeuropa bietet Teneriffa weiterhin ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders öffentliche Verkehrsmittel, lokale Cafés, einfache Restaurants und viele Freizeitmöglichkeiten sind relativ erschwinglich.

Teuer wird Teneriffa vor allem dort, wo sich die internationale Nachfrage konzentriert: hochwertige Hotels in Costa Adeje, Restaurants in bester Meerlage, Ferienwohnungen während der Hauptsaison und kurzfristig gebuchte Mietwagen.

Wer dagegen etwas außerhalb der touristischen Zentren wohnt, lokale Restaurants nutzt und nicht jeden Tag einen organisierten Ausflug bucht, kann die Insel mit einem überraschend vernünftigen Budget erleben.

Fazit: Wie viel Budget braucht man für Teneriffa?

Teneriffa ist weder eine Billiginsel noch ein besonders teures Reiseziel. Entscheidend ist, wo man wohnt und wie man sich auf der Insel bewegt.

Für preisbewusste Reisende sind Puerto de la Cruz, Santa Cruz, La Laguna und verschiedene Orte im Norden oft attraktiver als die großen Resorts im Südwesten. Wer dagegen im Winter möglichst viel Sonne, Strand und touristische Infrastruktur möchte, zahlt in Costa Adeje oder Playa de las Américas mehr, bekommt dafür aber auch genau diese Vorteile.

Für einen normalen Urlaub ohne Flugkosten sind etwa 100 bis 150 Euro pro Person und Tag ein brauchbares Budget, wenn man komfortabel wohnen, regelmäßig essen gehen und einige Ausflüge unternehmen möchte. Sparsame Individualreisende können deutlich darunter bleiben.

Der beste Budget-Tipp für Teneriffa ist deshalb nicht, überall die billigste Option zu wählen. Es lohnt sich vielmehr, dort Geld auszugeben, wo es den Urlaub tatsächlich verbessert – und bei Dingen zu sparen, die auf der Insel auch günstig sehr gut funktionieren.

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