Beste Reisezeit für Teneriffa im Überblick
Teneriffa gilt als Ganzjahresziel – und grundsätzlich stimmt das auch. Selbst mitten im europäischen Winter sind an der Küste Temperaturen von über 20 °C möglich, während es im Hochsommer selten so drückend heiß wird wie in vielen Regionen des spanischen Festlands. Trotzdem macht es einen deutlichen Unterschied, wann und vor allem wo auf Teneriffa man Urlaub macht.
Wer im Januar in Costa Adeje am Pool liegt, kann einen sonnigen Tag bei 23 °C erleben. Zur gleichen Zeit kann es in La Laguna bewölkt und nur 16 °C warm sein, während am Teide Schnee liegt. Genau diese starken Unterschiede auf relativ kleiner Fläche machen eine pauschale Antwort auf die Frage nach der besten Reisezeit schwierig.
Für einen klassischen Badeurlaub sind andere Monate ideal als zum Wandern. Wer möglichst günstig reisen möchte, sollte wiederum andere Zeiträume wählen als Urlauber, die vor allem dem mitteleuropäischen Winter entkommen möchten.
Wann ist die beste Reisezeit für Teneriffa?
Für die meisten Urlauber sind Mai, Juni, September und Oktober besonders attraktive Monate. Das Wetter ist meist angenehm warm, die touristischen Zentren sind nicht ganz so voll wie während wichtiger Ferienzeiten und die Bedingungen eignen sich sowohl für Strandtage als auch für Ausflüge.
Wer hauptsächlich Sonne und Strand sucht, kann praktisch das gesamte Jahr in den Süden Teneriffas reisen. Costa Adeje, Playa de las Américas, Los Cristianos und El Médano gehören zu den zuverlässigsten Regionen für sonniges Wetter.
Für Wanderungen sind dagegen Frühling und Herbst besonders interessant. Im Juli und August kann es beispielsweise in tieferen Lagen von Anaga oder Teno für längere Touren bereits unangenehm heiß werden.
Eine einfache Orientierung:
| Reisezeit | Besonders geeignet für |
|---|---|
| Dezember–Februar | Wintersonne, Badeurlaub im Süden |
| März–April | Wandern, Natur, Rundreisen |
| Mai–Juni | Strand, Wandern, ruhiger Urlaub |
| Juli–August | klassischer Sommerurlaub, Familien |
| September–Oktober | Baden, Ausflüge, Paare |
| November | ruhiger Urlaub, Wandern, oft günstigere Angebote |
Die Übergänge sind natürlich fließend. Teneriffa besitzt keine klar voneinander getrennte Sommer- und Wintersaison wie Mitteleuropa.
Teneriffa im Winter: Dezember bis Februar
Der Winter gehört zu den interessantesten Reisezeiten für Teneriffa. Während es in Deutschland, Österreich oder der Schweiz kalt und dunkel ist, erreicht die Temperatur an der Südküste tagsüber häufig etwa 20 bis 25 °C.
Besonders beliebt sind deshalb Costa Adeje, Los Cristianos und Playa de las Américas. Strände wie Playa del Duque, Playa de Fañabé oder Playa de las Vistas können auch im Januar gut besucht sein.
Das bedeutet allerdings nicht, dass auf der gesamten Insel Sommer herrscht.
In Puerto de la Cruz ist es im Winter häufiger bewölkt und feuchter. Noch deutlicher wird der Unterschied in höher gelegenen Orten wie La Laguna, La Esperanza oder Vilaflor. Dort können morgens und abends Temperaturen auftreten, bei denen eine Jacke notwendig ist.
Kann man im Winter auf Teneriffa baden?
Ja. Die Wassertemperatur des Atlantiks liegt im Winter ungefähr bei 19 bis 21 °C. Für manche Urlauber ist das angenehm, andere empfinden es als relativ frisch.
Wer möglichst komfortabel baden möchte, sollte ein Hotel mit beheiztem Pool wählen. Bei der Buchung lohnt es sich ausdrücklich zu prüfen, ob der Pool tatsächlich beheizt wird – ein vorhandener Außenpool bedeutet nicht automatisch warmes Wasser.
Für Strandtage bietet der Süden die besseren Chancen. Playa de las Vistas zwischen Los Cristianos und Las Américas ist beispielsweise durch ihre Lage häufig angenehmer als stärker windanfällige Strände.
Frühling auf Teneriffa: März und April
März und April sind hervorragende Monate, wenn der Urlaub nicht ausschließlich aus Strand und Pool bestehen soll.
Die Temperaturen an der Küste bewegen sich tagsüber häufig um 20 bis 25 °C. Gleichzeitig ist es für Wanderungen noch nicht so heiß wie im Hochsommer.
Das macht den Frühling interessant für Ausflüge nach Anaga, Teno, Masca oder in den Teide-Nationalpark.
Gerade Anaga kann im Frühjahr sehr reizvoll sein. Rund um Cruz del Carmen, Chinamada und Taganana zeigt sich die Landschaft wesentlich grüner als die trockenen Küstenregionen des Südens.
Allerdings sollte man die Höhenunterschiede nicht unterschätzen. Wer morgens bei 23 °C in Santa Cruz startet, kann kurze Zeit später am Cruz del Carmen in Wolken und deutlich niedrigeren Temperaturen stehen.
Für eine Inselrundfahrt gehören deshalb auch im Frühling eine dünne Jacke oder ein Pullover ins Auto.
Mai und Juni: eine der besten Reisezeiten
Mai und Juni gehören zu den Monaten, die sich besonders gut für einen vielseitigen Teneriffa-Urlaub eignen.
An der Küste ist es bereits angenehm warm, gleichzeitig beginnt noch nicht überall der große Sommerandrang. Strand, Wandern, Mietwagen-Ausflüge und Restaurantbesuche lassen sich gut miteinander kombinieren.
Der Juni ist besonders interessant für Urlauber, die hohe Temperaturen mögen, aber die Hauptreisezeit im Juli und August vermeiden möchten.
In Costa Adeje oder Los Cristianos sind 25 bis 28 °C tagsüber durchaus realistisch. Im Norden bleibt es meist etwas kühler.
Auch das Meer wird allmählich wärmer. Wer im Winter 19 oder 20 °C Wassertemperatur als zu frisch empfindet, dürfte sich im Frühsommer wohler fühlen.
Mai oder Juni?
Für Wanderer hat der Mai leichte Vorteile. Wer hauptsächlich baden möchte, dürfte den Juni bevorzugen.
Preislich hängt viel von Flugverbindungen, Feiertagen und dem jeweiligen Hotel ab. Außerhalb der Schulferien findet man aber häufig bessere Angebote als im Juli, August oder über Weihnachten.
Ein einfaches Apartment kann je nach Region und Ausstattung etwa 60 bis 100 Euro pro Nacht kosten. Gute Hotels im Süden beginnen häufig bei ungefähr 100 bis 150 Euro, während Resorts in Costa Adeje deutlich über 200 Euro pro Nacht verlangen können.
Juli und August: warm, trocken und lebhaft
Juli und August sind die klassischen Sommermonate auf Teneriffa. An der Südküste liegen die Tageshöchsttemperaturen häufig zwischen 27 und 32 °C.
Regen spielt dort normalerweise nur eine geringe Rolle.
Wer einen typischen Strandurlaub plant, bekommt sehr zuverlässige Bedingungen. Besonders Familien reisen während der europäischen Sommerferien auf die Insel.
Das merkt man an beliebten Orten wie:
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Costa Adeje
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Playa de las Américas
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Los Cristianos
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Playa del Duque
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Playa de Fañabé
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Siam Park
Auch Mietwagen und bestimmte Unterkünfte können während der Ferien teurer werden.
Nicht jeder Ort ist im Sommer gleich angenehm
El Médano ist ein gutes Beispiel dafür, warum Temperatur allein wenig über das tatsächliche Urlaubswetter aussagt. Der Ort liegt nahe dem Flughafen Teneriffa Süd und ist für seinen Wind bekannt.
Für Windsurfer und Kitesurfer ist das ein großer Vorteil. Wer dagegen einfach ruhig am Strand liegen möchte, kann den Wind als störend empfinden.
Costa Adeje ist für einen klassischen Badeurlaub meist geschützter, während El Médano besser zu Urlaubern passt, die Wassersport und eine weniger resortartige Atmosphäre suchen.
Calima im Sommer
Gelegentlich erreicht trockene und sehr warme Luft aus der Sahara die Kanarischen Inseln. Dieses Wetterphänomen wird als Calima bezeichnet.
Dann können die Temperaturen deutlich steigen, während Staubpartikel die Sicht verschlechtern. Besonders bei starken Calima-Episoden sind lange Wanderungen keine gute Idee.
Solche Ereignisse können zu unterschiedlichen Jahreszeiten auftreten und lassen sich bei langfristiger Urlaubsplanung kaum zuverlässig berücksichtigen.
September und Oktober: ideal für Badeurlaub
Wer nicht an die Schulferien gebunden ist, sollte September und Oktober genauer ansehen.
Das Meer hat sich über den Sommer aufgeheizt und gehört nun zu den angenehmsten des Jahres. Die Wassertemperaturen liegen häufig ungefähr bei 23 bis 24 °C.
Gleichzeitig bleibt es an der Küste sommerlich warm.
Der September eignet sich deshalb hervorragend für einen klassischen Badeurlaub. Im Oktober steigt langsam die Wahrscheinlichkeit wechselhafter Tage, besonders im Norden, doch im Süden sind längere sonnige Perioden weiterhin normal.
Ein weiterer Vorteil: Nach Ende der Sommerferien nimmt der Andrang vielerorts etwas ab.
Für Paare oder Individualreisende ist diese Zeit häufig angenehmer als Juli und August.
November: unterschätzter Reisemonat
November wird bei der Reiseplanung häufig übersehen. Dabei kann dieser Monat sehr angenehm sein.
Im Süden liegen die Tagestemperaturen oft noch über 20 °C, und der Atlantik ist wärmer als im Frühjahr.
Das Wetter wird allerdings weniger vorhersehbar. Regenfronten sind wahrscheinlicher als im Sommer, insbesondere im Norden und in höheren Lagen.
Wer zwei Wochen ausschließlich am Strand verbringen möchte und möglichst wenig Wetterrisiko akzeptieren will, findet im September bessere Bedingungen.
Für eine Mischung aus Strand, Wandern, Restaurants und Mietwagen-Ausflügen ist November dagegen interessant.
Weihnachten und Silvester auf Teneriffa
Die Zeit rund um Weihnachten und Neujahr gehört zu den beliebtesten Perioden des Winters.
Gerade Hotels und Apartments in Costa Adeje, Playa de las Américas und Los Cristianos können deutlich teurer werden. Unterkünfte, die einige Wochen vorher noch moderat erscheinen, kosten über Weihnachten und Silvester teilweise erheblich mehr.
Auch Mietwagen sollte man in dieser Zeit früh reservieren.
Wer flexibel ist, fährt häufig günstiger, wenn er Anfang Dezember oder nach der ersten Januarwoche reist.
Das Wetter kann nahezu identisch sein – die Preise müssen es nicht sein.
Norden oder Süden: Die Reisezeit macht einen Unterschied
Bei kaum einem anderen Thema wird Teneriffa so häufig falsch eingeschätzt wie beim Klima.
Der Süden und der Norden unterscheiden sich deutlich.
Süden: mehr Sonne und trockeneres Klima
Für möglichst zuverlässiges Badewetter sind folgende Regionen besonders geeignet:
Costa Adeje: gute Strände, große Hotelauswahl, viele Restaurants, eher gehobenes Preisniveau.
Playa de las Américas: lebhafter, viele Restaurants und Bars, gute Strände und zentrale Lage.
Los Cristianos: Mischung aus Urlaubsort und gewachsenem Stadtgebiet, gute Busverbindungen und Fährhafen.
El Médano: entspannter und weniger von großen Resorts geprägt, aber deutlich windiger.
Für Winterurlauber ist der Süden normalerweise die sicherere Wahl.
Norden: grüner und wechselhafter
Puerto de la Cruz, La Orotava und das Orotava-Tal wirken landschaftlich ganz anders.
Hier ist Teneriffa grüner. Gleichzeitig sorgen Passatwolken häufiger für Bewölkung und gelegentlichen Regen.
Das bedeutet nicht, dass der Norden schlechtes Wetter hat. Für Wanderer, Naturfreunde und Urlauber, die traditionelle kanarische Städte interessanter finden als große Ferienresorts, kann er sogar die bessere Wahl sein.
Wer allerdings im Januar sieben Tage möglichst zuverlässig am Strand verbringen möchte, sollte eher im Süden wohnen.
Die beste Reisezeit zum Wandern
Für Wanderurlaub sind März bis Mai sowie Oktober und November besonders interessant.
Im Hochsommer können Wanderungen in tieferen, trockenen Regionen anstrengend werden. Das gilt beispielsweise für Teile des Teno-Gebirges oder sonnenexponierte Wege im Süden.
Ganz anders sieht es im Anaga-Gebirge aus. Rund um Cruz del Carmen können Wolken selbst im Sommer für angenehmere Temperaturen sorgen.
Beliebte Wandergebiete sind unter anderem:
Anaga: Lorbeerwald, tiefe Schluchten und spektakuläre Bergdörfer. Gute Ausgangspunkte sind Cruz del Carmen, Chamorga und Taganana.
Teno: deutlich trockener, dramatische Landschaft und eindrucksvolle Aussichten rund um Masca und Teno Alto.
Teide-Nationalpark: Hochgebirgslandschaft auf mehr als 2.000 Metern. Starke Sonneneinstrahlung und große Temperaturunterschiede zur Küste.
Wer morgens vom Strand in Costa Adeje zum Teide fährt, sollte sich deshalb nicht nach dem Wetter am Hotel kleiden.
Beste Reisezeit für den Teide
Der Teide kann grundsätzlich das ganze Jahr besucht werden. Die Bedingungen unterscheiden sich jedoch erheblich.
Im Sommer sind die Tage meist trocken und die Sicht kann hervorragend sein. Gleichzeitig ist die UV-Strahlung auf über 2.000 Metern sehr intensiv.
Im Winter können Schnee und Eis auftreten. Straßen oder Wanderwege können vorübergehend gesperrt werden.
Wer mit der Teleférico del Teide fahren möchte, sollte außerdem bedenken, dass der Betrieb bei starkem Wind eingestellt werden kann.
Für einen normalen Tagesausflug sind Frühling und Herbst besonders angenehm.
Wer bis zum eigentlichen Gipfel aufsteigen möchte, sollte sich rechtzeitig über die notwendigen Genehmigungen und aktuellen Zugangsregeln informieren.
Wann ist Teneriffa am günstigsten?
Es gibt keinen Monat, in dem sämtliche Hotels und Flüge automatisch billig sind. Trotzdem sind einige Zeiträume häufig preislich attraktiver.
Gute Chancen bestehen beispielsweise:
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nach den Weihnachtsferien im Januar
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im Mai außerhalb von Feiertagen
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im Juni vor Beginn der Sommerferien
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im September nach den Schulferien
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im November außerhalb besonderer Reiseperioden
Besonders teuer können Weihnachten, Silvester, Ostern sowie Teile der Sommerferien sein.
Bei einer Woche Urlaub macht die Wahl des Reisedatums schnell mehrere hundert Euro Unterschied.
Auch die Region beeinflusst den Preis. Costa Adeje gehört normalerweise zu den teureren Feriengebieten. In Puerto de la Cruz findet man häufig günstigere Hotels und Apartments, muss dafür aber insbesondere im Winter mit wechselhafterem Wetter rechnen.
Wann ist das Meer auf Teneriffa am wärmsten?
Der Atlantik reagiert langsamer auf die Jahreszeiten als die Luft.
Deshalb ist das Meer nicht unbedingt im Juni am angenehmsten, obwohl dann bereits Sommerwetter herrschen kann.
Die höchsten Wassertemperaturen werden normalerweise zwischen August und Oktober erreicht. Etwa 23 bis 24 °C sind dann typisch.
Am kühlsten ist das Wasser ungefähr zwischen Februar und April mit rund 19 bis 20 °C.
Wer empfindlich auf kühles Wasser reagiert, sollte deshalb September oder Oktober wählen.
Wann sind die wenigsten Touristen auf Teneriffa?
Teneriffa hat keine echte Nebensaison, in der die Ferienorte plötzlich leer sind. Besonders der Süden wird ganzjährig besucht.
Trotzdem gibt es ruhigere Phasen.
Mai, Teile des Juni, September nach Ende der Ferien und November können angenehm sein. Die tatsächliche Auslastung hängt allerdings stark von europäischen Ferienkalendern und Flugpreisen ab.
Wer Menschenmengen vermeiden möchte, sollte außerdem nicht ausschließlich auf den Monat schauen.
Schon die Wahl des Ortes macht viel aus. Los Cristianos und Costa Adeje wirken fast immer geschäftig. Orte wie Garachico, El Sauzal oder kleinere Gemeinden im Norden vermitteln ein völlig anderes Gefühl.
Welche Reisezeit passt zu welchem Urlaub?
Für maximale Wintersonne sind Januar und Februar im Süden eine gute Wahl.
Für Badeurlaub mit warmem Meer sind September und Oktober besonders attraktiv.
Für Wandern und Natur eignen sich März bis Mai sowie Oktober und November.
Für Familien mit schulpflichtigen Kindern bleiben Juli und August praktisch, allerdings mit höheren Preisen und mehr Besuchern.
Für möglichst günstigen Urlaub lohnt sich die Suche im Mai, Juni, September und November außerhalb von Ferien und Feiertagen.
Für eine Kombination aus Strand, Wandern und Inselerkundung sind Mai, Juni, September und Oktober besonders ausgewogen.
Fazit: Wann sollte man nach Teneriffa reisen?
Die beste Reisezeit für Teneriffa hängt stärker vom geplanten Urlaub als vom Kalender ab. Wer im Winter Sonne sucht, sollte zwischen Dezember und Februar den Süden rund um Costa Adeje, Playa de las Américas oder Los Cristianos wählen. Für Wanderungen bieten Frühling und Herbst angenehmere Temperaturen, während September und Oktober besonders gute Monate für Badeurlaub sind.
Mai, Juni, September und Oktober bieten insgesamt das ausgewogenste Verhältnis aus Wetter, Wassertemperatur, Besucheraufkommen und Reisemöglichkeiten.
Noch wichtiger als der genaue Monat ist auf Teneriffa jedoch die Wahl der richtigen Region. Zwischen einem sonnigen Nachmittag an der Playa del Duque, Wolken im Orotava-Tal und kühlem Hochgebirgswetter am Teide können nur wenige Dutzend Kilometer liegen.
Genau deshalb funktioniert Teneriffa fast das ganze Jahr als Reiseziel – vorausgesetzt, Reisezeit und Urlaubsort passen zu dem, was man auf der Insel tatsächlich machen möchte.


